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ErklÄrung Tai Chi Chuan

Die geheimisvolle Energie "Chi"

Die Form

Tai Chi und Gesundheit

Warum Kampkunst?

 

Chi - Die geheimnisvolle Energie

Man schaut nach ihm und sieht es nicht.
Sein Name ist Keim.
Man horcht nach ihm und hÖrt es nicht.
Sein Name ist Fein.
Man fasst nach ihm und fühlt es nicht.
Sein Name ist Klein...

...so beginnt ein Vers aus einem der ältesten Weisheitsbücher Chinas, dem Tao Te King von LaoTse. Das Chi ist die feine Lebensenergie, eine Art ätherischer Dampf, der die Räume zwischen den Zellen, ja zwischen den Atombausteinen ausfüllt. Es ist überall und entzieht sich dennoch der Wahrnehmung des alltäglichen Bewusstseins wie ein scheues Tier.

Es kann, gleichsam durch einen alchemistischen Prozess, substrahiert werden und tritt dann in unserem Körper als unendlich wertvolle und heilbringende Substanz wahrnehmbar in Erscheinung.

In der westlichen Welt gab es bei den alten Alchemisten Rezepte zur Umwandlung von Blei in Gold (was oft allzu wörtlich genommen wurde), in China sprach man vom Elixier der Unsterblichkeit.

Die Chinesen hatten bereits vor 5000 Jahren Übungen zur Kultivierung des Chi, die man heute in ihrer Gesamtheit als Chi Kung bezeichnet (Qi Gong). In dem Begriff Chi ist auch das Wort Atem enthalten, was auf die zentrale Bedeutung des Atems in allen Übungen hinweist. Es handelt sich hierbei aber nicht um die normale Atmung, sondern um die sogenannte innere Atmung, ein sehr diffiziles System von feinen Drehungen und Spiralbewegungen im ganzen Körper.

Im Tai Chi Chuan zielen alle Bewegungen letztendlich darauf ab, diese innere Form der Atmung zu entwickeln.